ARBEITSGRUPPE 1 – ENTKOLONIALISIERUNG DER ENTWICKLUNGSFORSCHUNG

Das Hauptziel der Arbeitsgruppe 1 ist es, epistemischen Asymmetrien in der Wissensproduktion und der Marginalisierung von nicht-hegemonialem Wissen entgegenzuwirken und eine Sichtweise auf europäisches Wissen als eine Form von partikulärem, „indigenem“, lokalem und nachhaltigem Wissen zu etablieren, die den partikulären Wahrheitsanspruch des europäischen Wissens demontiert (Chakrabarty 2000). Daher wird sie alternative Philosophien und Konzepte wie Sumak Kawsay, Ubuntu, Gharbzadegi, Nkosuo – oder Décroissance als nicht-hegemoniale europäische Wissensform erkunden.

Die Arbeitsgruppe wird a) Strukturen für die Ko-Kreation und Ko-Produktion von Wissen aufbauen, die alle Beteiligten einbeziehen – in Nord und Süd, Forschung, Praxis, Zivilgesellschaft; b) hybrides Wissen und Beiträge nicht-hegemonialen Wissens zur Entwicklung erforschen c) multi-, trans- und interdisziplinäre Räume zu schaffen, die Akteure jenseits des akademischen Bereichs einbeziehen.

LEITER DER ARBEITSGRUPPE 1

DR PAOLA MINOIA

LEITER DER ARBEITSGRUPPE 1

PROF ULRIKE SCHUERKENS